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Die Bahamas bestehen aus etwa 700 Inseln, die auf über 160.000 km² getupft wurden. Die atemberaubenden Inseln und Cays liegen nur 50 Seemeilen vor der Küste Floridas und werden vom klarsten Wasser unseres Planeten umspült – mit einer Sicht von bis zu 60 Metern Wassertiefe.

Wir laden Euch ein diese schönen Inseln zu erkunden. Nur ein Schritt und du wirst bemerken, dass die Schönheit nicht nur von den außergewöhnlichen Naturwundern kommt. Sie liegt auch im Lächeln der Menschen. In der einzigartigen Geräuschkulisse der abwechslungsreichen Kultur. In der warmen Freundlichkeit des Erbes und der farbenfrohen Geschichte.

Unsere Tour startet und endet in Nassau auf New Providence. Aus den USA, insbesondere aus Miami, gehen mehrmals täglich preiswerte Flüge zu der Bahamasinsel. Es kann sich deshalb lohnen, einen Flug von Deutschland nach Miami und separat von Miami nach Nassau zu buchen. Das ermöglicht auch, den Charterurlaub mit einem Citytrip in den USA zu verbinden.

„Maverick XL“ wartet in der Palm Cay Marina im Südosten der Insel auf Euch. Die Marina bietet mit einem luxuriösen Pool und Strandzugang die Möglichkeit sich auf den Urlaub einzustimmen.

Je nach Wetterlage laufen wir in den Exumas die Inseln Highborne Cay, Shroud Cay, Staniel Cay, Warderick Wells Cay und Allans Cay an. Jede dieser Inseln bietet einen unterschiedlichen Schwerpunkt: Es gibt Höhlen zu ertauchen, kleine Kanäle zu erpaddeln, Iguanas zu sehen oder die berühmten, schwimmenden Schweine zu füttern. Mit ihren paradiesischen weißen Sandstränden laden sie immer zum Schwimmen und Relaxen ein und malerische Sonnenuntergänge sind fast täglich auf dem Programm.

Wir freuen uns darauf, Euch unser Lieblingsrevier mit seinen Besonderheiten und Reizen zu zeigen und Euch einen unvergesslichen und einzigartigen Urlaub zu bereiten!

Die Route könnte wie folgt aussehen:

Erster Tag: Ihr landet am frühen Nachmittag am Flughafen Nassau, werdet entweder von Johannes abgeholt oder nehmt ein Shuttle zur Palm Cay Marina. Der komfortable Marina- und Hotelkomplex liegt im Südosten der Insel und damit günstig gelegen für unseren Sprung in die Exuma-Cays (etwa 32 Meilen entfernt). Am ersten Tag lassen wir es jedoch noch ruhig angehen, empfangen euch mit ein paar karibischen Snacks und einem Willkommens-Cocktail an Bord, geben euch Zeit euch in euren Kabinen einzurichten. Zwischendurch gibt es eine Sicherheitseinweisung und in die bordspezifischen Einrichtungen. Die Marina verfügt über einen tollen Pool und einen schönen Strand, an dem ihr euer Jetlag kurieren könnt, bevor wir am nächsten Tag in die traumhafte Inselwelt starten.

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“Maverick XL” an ihrem Liegeplatz in der Palm Cay Marina.

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Die Palm Cay Marina im Südosten von New Providence.

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An dem wunderbaren Pool könnt ihr euch vom Jetlag erholen …

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… oder auch gleich nebenan ins Meer springen.

 

Zweiter Tag: Wir starten nach einem guten Frühstück zur längsten Etappe der vor uns liegenden Tage. Es geht hinüber nach Highbourne Cay. Alle Inseln der Exumas sind vollkommen anders, eines jedoch haben sie gemeinsam: Sie sind wunderschön und einzigartig. Diese Insel verfügt über eine gute Marina und die nötigsten Einkaufsmöglichkeiten. Ständig gehen dort Mega- und Luxusyachten vor Anker und Millionäre lassen sich von ihren Crews am Strand Zelte aufbauen. Wir ankern daneben und baden an denselben Stränden. Zu unserem Bordentertainment-Programm gehören ein flachgehendes Paddelboot (Kajak), mit dem selbst flache Flüsse und Buchten erkundet werden können, und zwei SUP-Paddelboards, mit dem ihr euch an dem neuen Trendsport aus den USA versuchen könnt.

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Cati genießt die Szenerie auf Highbourne Cay vom Trampolin aus.

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Dann geht es mit dem SUP-Board zum Strand.

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Das Abendessen wird vorbereitet.

 

Dritter Tag: Wir setzen Segel und nehmen Kurs auf Shrout Cay (15 Seemeilen) und segeln hinein in den Exumas-Nationalpark. Die Insel ist vollkommen von Fjorden durchzogen, die mit dem Dingi oder Paddelboot erkundet werden können. Auf der Ostseite liegt ein wunderbarer Strand mit schaumweichen Sand.

 

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Shrout Cay ist durchzogen von Fjorden …

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… und Mangroven.

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Wir gehen mit dem Dingi …

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… auf Erkundungstour.


Ankermanöver vor Shrout Cay … aus Sicht des Ankers.

Vierter Tag: Das nächste Ziel heißt Warderick Wells Cay (19 Meilen). Sitz des Rangerquertiers und Informationszentrums der Exuma-Cays, bekannt für gigantische Sandbänke mit wunderbar klarem, türkisem Wasser. Mit dem Dingi besuchen wir Berryl’s Beach, gleich um die Ecke. Ein vollkommen abgelegener, wunderschöner Sandstrand, so weit das Auge reicht. Wer gern Schnorcheln gehen möchte, bekommt in den Malabar Cays (zehn Minuten im Dingi entfernt) gute Gelegenheit dazu.

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Wir haben Berylls Beach vollkommen für uns allein …

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… und gehen auf Erkundungstour …

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… zu den alten Ruinen aus dem 17. Jahrhundert.

 

Fünfter Tag: Wir nähern uns dem Highlight der Reise, der weltbekannten „Schweinebucht“, auf der etwa 25 Borstentiere leben und täglich von weitgereisten Touristen besucht und gefüttert werden. Das „Schwimmen mit den Schweinen“ war vor einigen Jahren Kern einer groß angelegten Werbekampagne eines Reiseveranstalters. Seitdem werden der Strand und die Schweine ständig für große Fotoshootings genutzt, alle Berühmten Models waren bereits hier. Den Schweinen scheint es zu gefallen :- )

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Der “Chief” heißt uns auf seiner Insel willkommen, will dafür aber gefüttert werden.

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Die Möwen benutzen die Schweine gern mal als Fähre.

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Cati will ein Ferkel streicheln.

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Unser Spaß-Equipment am Strand.

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Die Schweine haben im Frühjahr 2016 geworfen – und nun gibt es ganz viele Ferkel.

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Ein bisschen Abkühlung.

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Doch diesen Ort zu erreichen ist gar nicht einfach. Es gibt zwar Schnellboote, die von Nassau aus Trips zu den Schweinen anbieten (250 Dollar/Person) – aber um den Ort richtig genießen zu können, muss man dort länger verweilen.

Wir mogeln uns mit unserem Katamaran vorbei an den Milliadärsyachten und tiefgehenden Einrumpfbooten und werfen den Anker direkt am Strand, in der ersten Reihe um das Spektakel am Strand zu verfolgen.

 

Sechster Tag: Direkt neben Big Majors Spot liegt die famose Insel Staniel Cay und die berühmte Thunderball-Grotte. Seit James Bond im Film „Feuerball“ im Jahr 1965 einige versteckte Atombomben in der Grotte gefunden hat, ist die Unterwasserhöhle ständig Drehort für andere Hollywoodstreifen. Vom Tourismus ist die Grotte allerdings noch weitgehend verschont – und so begeben wir uns auf Erkundungstour. Bei Niedrigwasser ist es möglich einfach in die Höhle hineinzuschwimmen – bei Hochwasser kann schonmal ein Tauchgang erforderlich sein. Nach einem flachen Tunnel öffnet sich zehn Meter innerhalb des Felses eine kathedralenartige Höhle voller bunter Fische. Ein einmaliges Erlebnis.

Nach dem Tauchgang verholen wir uns mit dem Dingi oder sogar mit dem Katamaran zum Staniel Cay Yachtclub. Ein verwunschener Ort voller Geschichten. Die Decken sind voller Vereins- und Nationalflaggen aus aller Welt, die Yachties dort zurückgelassen haben. An den Wänden hängen Fotos und Andenken aus den Tagen, in denen James Bond auf diesen Barstühlen saß. Wir genießen ein paar der nationalen Kalik-Biere und die landestypischen Conch-Fritter (frittierte Muscheln) und lassen den Ort auf uns wirken. Kaum einem anderen Touristen ist es vergönnt, hierher zu kommen. Es gibt zwar täglich zwei achtsitzige Propellermaschinen nach Nassau – aber nur zwanzig einfache Hotelzimmer, die bei 200 Dollar pro Nacht beginnen.

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Die Decken des Yachtclubs hängen voller Flaggen, die Segler hierher gebracht haben.

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Die Bar.

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Cati mit zwei “Kalik”, dem örtlichen Bier.

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Zweimal “Bahama Mama” …

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… und die berühmten Conch-Fritters, gemacht aus dem Fleisch der allgegenwärtigen Conch-Muschel.

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Die James Bond Filmcrew im Jahr 1965 in der Bar des Staniel Cay Yachtclubs.

 

Siebter Tag: Wir nehmen wieder Kurs nach Norden, fahren in tiefem Wasser auf der Atlantikseite der großen Riffkette hinüber nach Compass-Cay (8 Seemeilen), für einen kurzen Stopp zum Mittagessen. Unter den Stegen des Yachtclubs tummeln sich ständig Ammenhaie, wie in einem großen Haifischbecken. Die Tiere sind bis zu zwei Meter lang, aber ungefährlich. Manch einer traut sich sogar, zu den Haien ins Wasser zu steigen und ein spektakuläres Foto inmitten der Haie zu schießen. Denn auch wenn die Tiere zahm sind – ihren gezackten Rückenflossen schaffen gehörig Respekt.

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Ein Ammenhai unter Wasser.

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Anschließend segeln wir weiter, vorbei an der Privatinsel Little Halls Pond des Hollywoodstars Johnny Depp, zurück nach Warderick Wells Cay (13 Meilen). Diesmal übernachten wir auf der anderen Seite der Insel, in einem idyllischen Kanal direkt neben dem Rangeroffice und besuchen den Bubu-Hill, dem Ort an dem alle Yachties ein altes Holzstück mit dem Namen ihrer Yacht hinterlassen.

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Johannes sitzt am Steuerrad des Katamarans und navigiert ihn durch von Riffen gespickte Gewässer.

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Wir liegen an einer Muring im Nordwesten von Warderick Wells Cay.

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Zeit, auf dem Trampolin in der Sonne zu liegen und zu verschnaufen.

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Der Blick vom Ranger-Büro in das Muringfeld.

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Achter Tag: Wir haben heute 22 Meilen vor uns und segeln innerhalb des Riffgürtels in flachem Wasser hinauf nach Normans Cay. Die Insel errang in den achtziger Jahren einen zweifelhaften Ruf, denn sie war Hauptquartier eines kolumbianischen Drogenschmugglers. Viele verlassene und verfallene Villen und nicht zuletzt das in zweieinhalb Meter Wassertiefe liegende Wrack einer abgestürzten und damit erschnorchelbaren Transportmaschine machen die Insel zu einem großen Abenteuerspielplatz „für große Jungs“. Wer den Tag jedoch mit einem Buch am Strand verbringen möchte, hat auch dafür Gelegenheit: Der Strand im Westen der Insel ist 2,5 Meilen lang – und meist vollkommen verlassen.

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Die Postkarteninsel liegt südlich von Normans Cay. Gern stoppen wir und machen ein Foto von euch auf dem einsamen Eiland.

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Im Süden der Insel liegt außerdem diese abgestürzte Propellermaschine aus Drogenschmuggelzeiten auf Grund …

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… und lädt zum Schnorchelerlebnis ein.

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Wir besuchen Normans Cay …

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… und gehen auf Entdeckungstour.

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Neunter Tag: Wir segeln hinüber zu den Iguanas auf Allens Cay (9 Meilen), die dort auf der unbewohnten Insel leben und es lieben, von durchreisenden Yachties gefüttert zu werden. Nach einem Mittagssnack an Bord setzen wir ein letztes Mal Segel für die 28 Seemeilen weite Rückreise zur Palm Cay Marina, wo wir am späten Nachmittag einlaufen.

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Allens Cay wird von etwa 25 Iguanas bewohnt.

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Wir ankern neben der Insel, füttern die Tiere und …

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… genießen ein letztes Mal die Abgeschiedenheit, bevor es zurück nach Nassau geht.

 

Zehnter Tag: Nach einem guten Frühstück an Bord und einem letzten Besuch am Strand werden ihr gegen Mittag mit einem Shuttle zum Flughafen gefahren – und treten den Weg nach Hause an.

 

Hinweis: Der Routenplan ist lediglich ein Vorschlag. Gern gehen wir auf eure individuellen Wünsche ein und legen auch mal ein oder zwei Tage Pause vor Anker ein, wenn euch ein Strand oder eine Insel besonders gut gefällt.